Amazon kann es nicht

Amazon hat mit großem Aufwand die Resterampe buyvip eingeführt. Nach bestsecret und zalando wollte man nicht zurückstehen.

Nur, seit rund 8 Wochen kann Amazon für buyvip keine Bezahlung mit einer Vielzahl von Kreditkarten mehr abwickeln. Anscheinend hat man völlig übersehen, dass sich die Sicherheitsstandards seit ca. einem Jahr verschärft haben.

Aber, Amazon gibt das nicht zu, dass man schlichtweg gepennt hat. Dem Kunden wird mitgeteilt, dass irgendetwas mit seinen Zahlungsdaten nicht stimme, er möge diese doch überprüfen. So wird der Eindruck vermittelt, der Kunde habe etwas falsch gemacht. Ruft man dann die Hotline an, erfährt man, dass Kreditkarten nicht gehen und man möge doch die Zahlweise ändern.

Änderung der Zahlweise ist aber so einfach nicht möglich, da Amazon sein System wenig kundenfreundlich gestaltet hat. Man muss eine Bestellung durchführen, dort die neue Zahlweise eingeben und dann die Bestellung abbrechen. Anschließend darf man wieder die Hotline anrufen oder eine E-Mail schreiben, damit diese neue Zahlweise für die Bestellung übernommen wird. Ansonsten wird die Bestellung irgendwann storniert.

Anstatt offen zuzugeben, dass Amazon zur Zeit mit Kreditkarten nicht kann und von vornherein den Bestellprozess besser zu gestalten, geht Amazon den Weg der Kundenbeschimpfung. Lieber Kunde Du hast etwas nicht ganz richtig gemacht, Deine Kreditkarte funktioniert nicht, den Grund wirst Du wohl kennen.

Es bleibt also festzuhalten Amazon beherrscht Kernelemente des Onlinehandels und Kernelemente der Kundenkommunikation nicht.

Amazon kann es nicht, nicht der Kunde. Die Geschäftsleitung sollte sich öffentlich für dieses eklatante Unvermögen entschuldigen.

Teilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.